"Mit ehrlichen Worten und schützender Hand"

Weiden ist gut auf dem Weg zum Jubiläumsjahr 2016!
Der Name unserer Stadt ist untrennbar mit dem des großen deutschen Komponisten Max Reger verbunden. Doch nicht etwa, weil er hier geboren wäre...

Das Licht der Welt erblickte Max Reger 1873 als Lehrerssohn in Brand im Fichtelgebirge. Viel wichtiger ist jedoch, dass der markante Komponist an der Schwelle zur Moderne in der Kleinstadt Weiden in der Oberpfalz seine prägenden Kinder- und Jugendjahre verlebte, und dass er hier auch seinen Lehrer, Freund und ersten größten Bewunderer Adalbert Lindner fan

In Weiden fing sich der junge Reger in seiner schweren Lebenskrise um 1899. Zu dieser Zeit schuf er in Weiden auch seine großen Orgelwerke, für die er unbestritten große Anerkennung in der Welt findet, bis er selbst über München hinaus in die großen Musikzentren zog.
Während sein Geburtsort Brand als "gottverlassene kleine Nest" in Regers Briefen erwähnt wird, erinnerte sich Reger an Weiden als "liebes kleines Nest"...

Am 23. Juni 2013 stellte Prof. Dr. Susanne Popp (Max -Reger-Institut Karlsruhe) im Neuen Rathaus bei der Vorstellung des ersten Bands der Reger Werkausgabe (Carus Verlag) fest: "Weiden nennt sich als einzige deutsche Stadt zu Recht Max-Reger-Stadt, werden hier doch seit den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts regelmäßig Reger-Musiktage veranstaltet, finden heuer bereits die
15. Max-Reger-Tage statt, über die OB Kurt Seggewiß mit ehrlichen Worten schützend die Hand hält". 
Ferner lobte Popp die kompetente und äußerst kooperative Zusammenarbeit mit Stadtarchivarin Petra Vorsatz, die als Verwalterin der örtlichen Max-Reger-Sammlung stets wesentliche Beiträge zu den wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Instituts beitrage.  

Größtes Lob für das Weidener Reger-Engagement hatte es auch schon zum Abschlusskonzert der 14. Weidener Max-Reger-Tage durch den Schirmherrn Professor Martin Maria Krüger,  Präsident des Deutschen Musikrats (Dachverband deutscher Musiker) gegeben: Krüger hatte der Stadt Vorbildlichkeit bescheinigt, Vorbildlichkeit für ihre Regerpflege in einer Stadt dieser Größe.

"Weiden steht mit seinen Max-Reger-Tagen in Bayern in einer Reihe mit dem Carl-Orff-Musikfest in Andechs, den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen und den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth!"

Wann wurde sich Weiden eigentlich der Bedeutung Max Regers für die Stadt bewusst?

Die Regerpflege begann in den 1950-er Jahren durch Eberhard Otto, den Gründer der Weidener Musikschule "Franz Grothe", der im Dreijahresturnus die "Weidener Musiktage" ins Leben rief, die seit 1973 für die Stadt durch den Förderkreis für Kammermusik künstlerisch geleitet werden. 1998 kamen das alljährliche mehrwöchige Festival der Max-Reger-Tage hinzu, die von ihrem Gründer und Leiter Professor Kurt Seibert (Hochschule für Künste Bremen) bis 2007 verantwortet wurden, seitdem von einem wissenschaftlichen Beirat geleitet werden: Professor Dr. Siegfried Mauser (Präsident der Hochschule für Musik und Theater München) Professor Dr. Wolfgang Rathert (LMU München) und Professor Dr. Susanne Popp (Max-Reger-Institut Karlsruhe).

Was wird die Zukunft bringen?

Am 11. Mai 1916 verstarb Max Reger mit nur 43 Jahren in Leipzig. Diesem einhundertsten Jahrestag wird in der gesamten Musikwelt gedacht werden -
Für die Kleinstadt Weiden ist dies eine gute Gelegenheit sich unter den anderen Städten, die mit Regers Namen verbunden sind (München, Leipzig, Jena und Meiningen) einen guten Namen zu machen - und als Max-Reger-Stadt noch bekannter zu werden.  

Für Spenden sind wir Ihnen sehr dankbar!
Spendenkonto:   SPD-Weiden
Kontonummer: 117 366
Bankleitzahl: 753 500 00

 

website security

SIE FRAGEN - WIR ANTWORTEN: