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Eisenbahnerstadt Weiden

Die Stadt Weiden und die Eisenbahn
Helmut Ruhland, 1. Vorsitzender des Fördervereins für Denkmalschutz in Weiden, referierte am 02.03.2016 vor 26 Teilnehmenden der AG 60plus über die geschichtliche Entwicklung der Stadt Weiden zum Zentrum der nördlichen Oberpfalz durch den Bau der Eisenbahn und des Ausbesserungswerkes.

 

Am 01.10.1863 wurde der Weidener Bahnhof mit der Strecke Irrenlohe-Weiden in Betrieb genommen. Es folgten die Strecken nach Bayreuth und nach Wiesau/Mitterteich bis nach Eger. 1892 entschied sich der Landtag für Weiden als Sitz einer Zentralwerkstätte, die Ende 1896 fertiggestellt wurde. 1897 gab es dort 104 Beschäftigte. 1948 waren es bereits 2.608 und 230 Lehrlinge. In den 60er Jahren gab es 9 Dienststellen bei der Eisenbahn in Weiden. Instandgesetzt wurden: bis 1932 insgesamt 11.876 Personenwagen, bis 1965 rund 26.600 Dampfloks und bis 1984 auch 445.000 Güterwagen. Durch die günstige Verkehrsanbindung mit der Bahn kam die Ansiedlung der Porzellanfabrik Bauscher 1881, die Deutsche Tafelglas AG folgt 1889, dann kamen die Porzellanfabrik Seltmann 1910 und das Textilversandhaus Witt 1912 und die Einwohnerzahl stieg von 2.284 in 1840 und auf 41.961 im Jahr 2010.
Die Stadt Weiden hat 1991 die Dampflok BR 50 2146 erworben und auf dem  AW-Gelände als Industriedenkmal aufgestellt. Am 14.12.2007 wurde der Förderverein für Denkmalschutz in Weiden i. d. Opf. e.V. gegründet zum Zweck der Förderung und Erhaltung von Denkmälern jeglicher Art, vorrangig der Dampflok. Durch verschiedene Aktivitäten des Vereins (zurzeit 70 Mitglieder) und größeren Spenden von Unterstützern war 2014 die Überdachung der Lok möglich. AG 60plus-Vorsitzende U. Kinner bedankte sich bei Herrn Ruhland für den informativen und unterhaltsamen Vortrag.

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